Gegenwärtig zerteilen wir die Welt immer weiter. Das bietet viele wirtschaftliche Chancen – kostet aber auch. Übersehen wird: Menschen erfinden das Rad immer wieder neu.

 

Ein Beispiel:

 

In Unternehmen werden normalerweise innere Prozesse von Mitarbeitern, Beratern oder Coaches durchgeführt, die wirtschafts- oder geisteswissenschaftliche Kompetenzen haben. Sie können weder gestalterische Schlussfolgerungen ableiten noch direkt formale Lösungen konzipieren.

 

Später holt man Designer oder externe Werbeagenturen dazu, die nach Briefing Produkt- und Kommunikationsaufgaben unter Gesichtspunkten wie Marktstrategie und Formgebung bearbeiten.

 

Trennung kostet: Zeit, Energie, Qualität, Geld.

 

 

verbinden statt trennen

 

Nur wenn wir  a u c h  den Blick fürs Ganze [wieder] entwickeln, wird ein Schuh draus: Dieses ‘sowohl als auch’ ist eigentlich ganz einfach. Auch wenn es wissenschaftlich kompliziert klingt.

 

[Der Vollständigkeit halber sei es hier erwähnt, wissen muss man es nicht.] ‘Thinking in Complexity’* geht von nichtlinearen dynamischen Systemen aus. Statt linear zu denken, also quasi noch immer ‘analog’. [* Komplexitätswissenschaften gibt es seit rund 20 Jahren.]

 

Wichtig zu wissen ist, was es kompliziert macht. Und warum Menschen auf Komplexität reduktiv reagieren. Verstand und Intellekt des Menschen können das nicht. Egal wie gebildet jemand ist. Logik und analytisches Denken vermögen das nicht.

 

Das ‘Instrument’ dafür ist ein anderes. Haben tut es jeder Mensch. Bekannt ist es seit Urzeiten. Nur geschult wird es im Bildungssystem nicht. Wissensbildung macht nicht wirklich schlauer.

 

 

Aufs Ganze gehen, Mensch!

 

Auf das oben genannte Beispiel bezogen: Aus inneren Prozessen können direkt gestalterische Lösungen entwickelt und angeboten werden.

 

Sowie umgekehrt aus Formalem verborgene Potenziale herausgelesen und für die Wertschöpfung erschlossen werden können.

 

Das ist um Lichtgeschwindigkeit schneller…

 

 

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

// Aristoteles, 394 bis 322 vor Christus, 4. Jahrhundert vor der Zeitrechnung.